Heilfasten - Mit der richtigen Fastenkur zum gesunden Körper!

Heilfasten - Balance halten

Anders als beim Fasten, welches in Verbindung mit einer Diät steht, hat das Heilfasten einen ganz anderen Hintergrund und zielt nicht auf eine Gewichtsreduktion. Bei einer Diät wird nach einem bestimmten Plan gegessen oder es werden zu wenige Kalorien zu sich genommen. Beim Heilfasten steht in erster Linie das Entschlacken des Körpers im Vordergrund. Heilfasten empfiehlt sich nur dann, wenn der Mensch, der fastet, stabile Essgewohnheiten hat und nicht ständigen Diäten ausgesetzt ist. Heilfasten sollte immer unter professioneller Anleitung und Aufsicht erfolgen.

Heilfasten bedeutet den Körper durch bewussten Nahrungsverzicht zu entschlacken. Es gibt zahlreiche Methoden, um das Heilfasten durchführen zu können. Bei manchen Methoden werden auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet, wie beispielsweise beim Basenfasten. Dabei geht es nicht darum zu hungern, denn beim richtigen Heilfasten kommt es im Normalfall nicht zu einem Hungergefühl. Sofern es richtig angewendet wird. Die lebensnotwendigen Nährstoffe werden durch Flüssigkeiten, wie Säfte oder Brühen zu sich genommen. Heilfasten ist vielmehr eine Fastenkur, die den Körper und Geist reinigt und entschlackt. Eine Fastenkur eignet sich ausgezeichnet um den Körper von Schadstoffen zu befreien. Ebenso ist eine Fastenkur ideal dafür geeignet, um die Seele baumeln zu lassen. Man fühlt sich befreit und sieht bestimmte Dinge wieder klarer. Heilfasten ist für Körper und Seele gut

Heilfasten muss gut geplant sein

Eine Fastenkur muss gut durchdacht sein

Wer sich für das Heilfasten entscheidet, sollte sich seinem Ziel bewusst sein. Welche Ziele wollen erreicht werden. Will der Fastende eine Fastenkur machen, weil er sich zu dick fühlt, den Kopf freibekommen möchte oder seine Ernährung umstellen will. Weiter ist es sinnvoll, bevor man sich dem Heilfasten unterzieht, dass man sich ärztlich durchchecken lässt. Bei gesundheitlichen Problemen wird von einer Fastenkur abgeraten.

In den meisten Fastenzentren werden die Dauer und die Methode des Fastens auf den Patienten abgestimmt. Jeder sollte einen an seine Umstände und Ziele individuell angepassten Plan erhalten, der vorgibt, wie intensiv und unter welchen Vorgaben gefastet wird. Normalerweise dauert eine Fastenkur zwischen 4 und 6 Wochen.

Was passiert bei einer Fastenkur

Mit einer Fastenkur zur inneren Balance

Sobald der Körper seine Energie nicht mehr aus der Nahrungsaufnahme gewinnt, beginnt er die lebensnotwendige Energie aus seinen Fettdepots zu holen. Dadurch werden Kohlenhydrate, Eiweiße, Fettreserven und andere Schadstoffe, die sich über Jahre eingelagert haben, aus der Bindehaut abgebaut. Der Körper beginnt sich natürlich zu entwässern. Die Energie, die sonst auf die Verdauung gerichtet wird, richtet der Körper nun auf den Abbau von Schadstoffen und Giften. Durch die große Flüssigkeitszufuhr wird der Körper zusätzlich unterstützt. Durch das Heilfasten kommen keine neuen Schadstoffe hinzu und es ist dem Körper so möglich, sich nahezu vollständig zu reinigen. Das Heilfasten dient dazu, dass sich der Körper bzw. der gesamte Organismus von allem, was schädlich für ihn ist, befreien kann. Es werden nicht nur Schlacken ausgeschieden, sondern es werden auch viele Blockaden und Stauungen auf allen Sinnesebenen, wie Sensibilisierung von Geschmacks- und Geruchssinn gelöst. Nicht nur chronische Leiden, sondern auch eine straffere Haut, Schuppenflechte, Asthma, Neurodermitis, Kopfschmerzen, Migräne, Allergien Schlafstörungen, Adipositas, Cholesterin, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Probleme mit dem Darm sind ein positiver Effekt der Fastenkur. Durch die Befreiung des Körpers entsteht das Gefühl wie neugeboren zu sein und es ist ein deutlicher Energieaufschwung zu erkennen.

Ganz besonders sinnvoll ist das Heilfasten für das lebensnotwendige Immunsystem. Durch den Essensentzug kann sich das Immunsystem, welches ansonsten immer in den Verdauungsprozess mit eingebunden ist, etwas entspannen und seine Aufmerksamkeit bewusst auf Krankheiten und Krankheitserreger richten.

Aufbau einer gut funktionierenden Fastenkur

Damit eine Fastenkur sinnvoll und nicht gesundheitsschädlich ist, sollten die folgenden 3 Stufen einer Fastenkur befolgt werden.

Entlastungstage

Eine Fastenkur sollte nicht überstürzt werden. Eine radikale Umstellung wäre für den Körper zu belastend. Daher empfiehlt es sich, den Körper auf das Heilfasten schonend vorzubereiten. Beginnen Sie 1 - 2 Tage vor der Fastenkur langsam Ihren Körper von Giften und Süchten zu entwöhnen und beginnen Sie reichlich Obst und Gemüse zu essen. Verzichten Sie dabei auf schwer verdauliche Speisen, da sonst die Darmentleerung, die zu Beginn der Fastenkur sehr wichtig ist, schwerer funktioniert.

Darmentleerung

Da es beim Heilfasten in erster Linie darum geht die Giftstoffe und die Schlacken aus dem Körper auszuscheiden, ist die Darmentleerung eines der wichtigsten Vorgänge bei einer Fastenkur. Um die Stoffwechselabfälle erfolgreich auszuscheiden ist es sinnvoll den Darm regelmäßig zu entleeren. Dabei kann auf natürliche Produkte, wie z.B. Apfelessig, Sauerkrautsaft, Pflaumensaft, zurückgegriffen werden. Da eine regelmäßige Darmentleerung sehr wichtig ist, können bei Verstopfung auch etwas stärkere Produkte, wie Bittersalz, Glaubersalz, Rizinusöl oder Sennes-Tee verwendet werden.

Bild zum Thema Fastenkur - Wie entleere ich den Darm

Ein Irrigator, der in jeder Apotheke erhältlich ist, kann zusätzlich Hilfe verschaffen. Wenn keine regelmäßige Darmentleerung gegeben ist, gelangen die Schlacken, die ausgeschieden werden sollten, wieder zurück in das Blut.

Darmreinigungen verhindern, eine Selbstvergiftung und vor allem, dass die Darmschleimhäute durchlässiger werden. Unterstützend dafür sind z.B. Flohsamenschalen und Bentonit. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Fäkalien, die sich bereits seit Jahren im Darm festgesetzt haben, lösen.

Wichtig ist es dabei nicht auf Abführmittel zurückzugreifen, denn sie verlieren nicht nur schnell an Wirkung, sodass man die Dosis ständig erhöhen muss, sondern sind extrem schädlich für den Organismus.

Fastenbrechen nach Ende der Fastenkur

Der Weg zurück zur normalen Essgewohnheit. Hier ist hinzuzufügen, dass wenn man sich nicht bereits ausgewogen, gesund und relativ basisch ernährt, sollte man es ab jetzt tun. Um den Stoffwechsel langsam wieder in Fahrt zu bringen und ihn nicht zu sehr zu strapazieren sollten 3-4 Aufbautage an das Heilfasen angehängt werden. Das Verdauungssystem muss sich erst langsam wieder an die herkömmliche Ernährung gewöhnen. So wie bei den Entlastungstagen sollte keine schwer verdauliche Nahrung, aber ausreichend Obst und Gemüse verzehrt werden. Am besten mehrere kleine Portionen zu sich nehmen und langsam essen. Nach der Fastenkur sollte auf abführende Mittel wieder verzichtet werden. Der Darm funktioniert nach ca. 2-3 Tagen wieder in seiner gewohnten Tätigkeit.

Es gibt zahlreiche Fastenkuren die angewendet werden können. Am besten ist es, wenn man sich für jene entscheidet, die am ehesten mit seinem Leben vereinbar ist. Allerdings ist eine Nulldiät nicht empfehlenswert.

Bild zum Thema Fastenkur - Gesunde Lebensmittel zum Heilfasten

Die bekanntesten Fastenkuren