Basenfasten - Sagen Sie nein zur dauerhaften Übersäuerung

Basenfasten - Balance halten

Basenfasten kann sowohl als Kur angewendet, als auch dauerhaft in den Speiseplan eingebaut werden. Anders als bei Diäten dient das Basenfasten erheblich dazu, den Stoffwechsel anzukurbeln und die Ernährung umzustellen. Beim Basenfasten wird und darf nicht gehungert werden. Jedoch wird auf alle säurebildenden Lebensmittel verzichtet. Da radikales Fasten dem Körper Schaden zuführen kann, ist das Basenfasten eine gesunde Alternative und bringt den so wichtigen Säure Basen Haushalt wieder in Ordnung.

In unserer modernen Lebensweise essen wir viel zu viele säurebildende Lebensmittel, die unseren Säure Basen Haushalt enorm durcheinanderbringen. Beim Verzicht von sauren Lebensmitteln helfen wir unserem Körper, Schlacken und Gifte aus unserem Körper zu transportieren und wir können uns dadurch an einer vollen Gesundheit erfreuen. Unserem Körper ist es möglich, aus vielen Stoffen Säuren umzubauen. Basen selbst kann er aber nicht bilden. Demzufolge ist es äußerst wichtig genügend Basen über die Nahrung aufzunehmen.

Die säurebildenden Lebensmittel sollten nicht mehr als 30 % der täglichen Speisezufuhr ausmachen. Im Idealfall beträgt das Verhältnis 20 % Säuren und 80 % Basen. Wobei ein ausgeglichener Säure Basen Haushalt etwas an Übung bedarf. Was viele nicht wissen ist, dass viele Nahrungsmittel, die als gesund gelten, sauer verstoffwechseln und somit den Körper übersäuern. Wenn der Säure Basen Haushalt im Einklang ist, scheidet der Körper die Säuren über natürlichen Weg wieder aus. Darm und Nieren können aber nur ein gewisses Maß an Säuren ausscheiden daher sind Basen sehr wichtig, denn sie neutralisieren überschüssige Säuren.

Wer sich vorwiegend mit säurebildenden Lebensmitteln ernährt riskiert eine Übersäuerung, die schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen kann. Nicht nur saure Lebensmittel können den Säure Basen Haushalt stören, sondern auch Stress, zu wenig Schlaf, Diäten, zu schnelles Essen, mangelnde Bewegung und Rauchen.

Wer kann Basenfasten?

Basenfasten kann grundsätzlich jeder. Jeder Erwachsene, der seinem Körper etwas Gutes tun und seinen Säure Basenhaushalt wieder herstellen möchte, kann das Basenfasten durchführen. Dadurch, dass der Stoffwechsel beim Basenfasten nicht strapaziert wird, ist es besonders auch für Personen, die chronisch krank sind, geeignet. Vor allem eignet sich das Basenfasten für jene Menschen, die ihren Säure Basen Haushalt in der Vergangenheit schwer strapaziert haben und dadurch der Darm träge wurde und sich nie vollständig entleert. Aufgrund dessen verkleben im Laufe der Zeit durch zahlreiche Ablagerungen, die sich ansammeln, Darmwände.

Schwangere und Stillende sowie Magersüchtige, Bulimiekranke, seelisch labile oder depressive Personen sollte auf das Basenfasten lieber verzichten

Wie funktioniert das Basenfasten?

Während eines bestimmten Zeitraumes werden täglich ausschließlich basische Lebensmittel zu sich genommen. Der Verzicht auf säurebildende Lebensmittel erfolgt über einen selbst gewählten Zeitraum. Während dem Basenfasten ist der Speiseplan frei von tierischen Milchprodukten, Getreide und Zusatzstoffen. Zusätzlich sollte histaminarm, allergenarm, salzarm gegessen werden.

Gesunde Lebensmittel, wie frisches Obst, Salate, Kräuter, Nüsse, Sprossen und Gemüse werden konsumiert und dabei wird so viel gegessen, bis man satt ist. Hungern ist hier fehl am Platz. Es empfiehlt sich drei ausgiebige Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Diabetiker sollten unbedingt Zwischenmahlzeiten in die Fastenkur mit einbauen.

Der Morgen ist ideal um ausreichend Obst zu sich zu nehmen. Auch Smoothies sind ideal, um den Säure Basenhaushalt im Einklang zu halten. Rohes Obst und Gemüse sollten nicht mehr nach 15 Uhr konsumiert werden. Damit der Körper mit Energie und ausreichend Vitaminen versorgt ist können zusätzlich natürliche Produkte, wie Gerstengras, in Form von Pulver oder Tablette, oder Chlorella Alge konsumiert werden. Basische Lebensmittel sind nicht nur gesund, sondern versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen. Anfangs sollten sie mit Rohkost vorsichtig umgehen, denn sie könnte anfänglich Darm Probleme hervorrufen. Nach einer Woche Basenfasten sollten Sie Rohkost wieder ohne Probleme vertragen. Weniger ist gleich mehr - umso länger Gemüse gegart oder gekocht wird desto wertloser ist es für den Körper. Wenn möglich benutzen Sie einen Gemüsedämpfer. Hier können Sie das Gemüse al dente kochen und verlieren am wenigsten wichtige Inhaltsstoffe.

Neben den basischen Lebensmitteln ist es ebenso wichtig auf die richtigen Getränke zu achten. Wasser, Kräutertee, oder Basentee sind hier zu empfehlen. Empfohlene Tagesmenge ist zwischen 2,5 und 3 Liter. Achten Sie extrem auf die Wasserqualität, denn sie ist beim Basenfasten entscheidend, wie erfolgreich Sie sind. Kohlensäurehaltige Getränke dürfen während dem Basenfasten nicht getrunken werden. Ebenso dürfen Sie nicht alle Kräutertees trinken. Auch hier empfiehlt es sich auf die Qualität zu achten. In den Kräutermischungen sollten sich auch Kräuter befinden und keine Früchtemischungen, wie Hagebutten oder Orangenschalen. Aromastoffe, Farbstoffe oder Roiboos sollten ebenso nicht im Kräutertee enthalten sein.

Wie komme ich zu ausreichendem Eiweiß?

Eine gute Alternative zum tierischen Eiweiß ist das Lupinenmehl. Es ist gut verträglich und kann zu Speisen oder in jeden Smoothie gemischt werden. Das beim Basenfasten der Körper einen Eiweißmangel erleidet, geschieht im Normalfall nicht. Dadurch, dass der Säure Basen Haushalt in der Vergangenheit gestört war, hat der Körper die überschüssigen Eiweiße eingelagert. Während dem Basenfasten versorgt sich der Körper mit den eingelagerten Eiweißen.

Der Darm spiegelt die Gesundheit des Körpers

Darmreinigungen mittels einem Irrigator oder Präparaten und Leberwickel helfen den Organismus sich schneller von den Schlacken zu befreien. Um den Darm zu schonen ist es wichtig die Mahlzeiten gründlich zu kauen und in Ruhe genießen. Dies erleichtert die Weiterverarbeitung im Darm und verhindert Blähungen. Es ist wichtig, dass der Darm seinen Tätigkeiten ausgezeichnet nachgehen kann, denn viele Krankheiten beginnen im Darm.

Es ist nie zu spät seinen Körper zu reinigen

Basenfasten kann nicht nur Ihren Säure Basen Haushalt wieder in Schwung bringen, sondern kann durch die positiven Nebenwirkungen zu einem Umdenken bezüglich Ihrer Essgewohnheiten führen. Wer auf seinen Säure Basen Haushalt dauerhaft achtet, dem wird es sein Körper danken. Durch das Basenfasten wird dem Körper und dem Stoffwechsel eine Verschnaufpause gewährt. Wie lang Ihr Körper entspannt seine Arbeiten vollziehen kann, hängt von dem Ernährungsstil ab. Durch die Entlastung beginnt der Körper die Stoffwechselendprodukte auszuscheiden.